Am Cabo de Gata geht es rund!
Am Cabo de Gata geht es rund!

 

Spanien rückwärts

 

 

Vier Mal sind wir nun schon durch Spanien bis in den Süden gefahren. Bei unseren Anfahrten nach Marokko wollten wir nur so schnell wie möglich zur Fähre nach Almeria. Also auf die Autobahn und immer geradeaus. Trotzdem, so langsam wurden wir neugierig, was es da so links und rechts der Autobahn zu entdecken geben könnte.

 

Zwei Wochen Urlaub im Mai. Das wäre doch etwas für das Hinterland von Spanien. Aber eine Rundfahrt bis in den Süden – da bleibt keine Zeit zum Erholen, wirklich etwas entdecken, das wäre nur fahren, fahren, fahren.

 

Wie war das noch? Da gibt es doch die Direktfähre von Genua nach Tanger bzw.  die Alternative von Sète. Nicht viel weiter für uns und mit passender Abfahrt. Spanien einmal von hinten. Also buchen wir die Fähre und damit eine Anreise über 1.000 km in zwei Tagen nach Sète. Dann zwei geruhsame Tage auf dem Schiff. Zeit zum Sonnen, Buch lesen, schlafen und relaxen. Danach können wir uns auf kleine andalusische Sträßchen freuen – sogar auf ein bisschen Schotter….

 

Die Fähre geht um 21:00 Uhr in Sète raus und soll am 2. Tag mittags im neuen Hafen Tanger Med ankommen. Für zwei Personen und ein Motorrad mit Luxuskabine für zwei im Bug rund 400 ,- €. Das Schiff selber, die Crew etc. machen einen ordentlichen Eindruck, und wir fühlen uns wohl. Wir haben Sonne und können die Fahrt genießen, so wie wir es uns vorgestellt haben. Die homöophatischen Vorbereitung und die ruhige See tragen dazu bei. Leider ist es Abend, als wir in Tanger Med anlegen. Die Uhr zeigt 21:00 Uhr europäische Zeit  und damit haben wir 8 Stunden Verspätung.

 

Der neue Hafen Tanger Med ist super modern aus dem Boden gestampft, riesig und unübersichtlich. Mit Fragen und Suchen kommen wir schließlich zu den flughafenähnlichen  Abfertigungshallen, in denen man uns die Tickets für die Schnellfähre nach Algeciras verkauft. Hier sind noch einmal 78,- € fällig. Dafür kommen wir noch heute auf die Fähre nach Spanien und verlieren nicht doch noch einen Tag. Auf der Fähre treffen wir noch einen spanischen Motorradfahrer, der uns ein günstiges Hotel in Algeciras empfiehlt. Um 01:30 Uhr in der Hafenstadt hat es sogar noch offen, ein Zimmer für uns frei, sieht ordentlich aus und lässt uns in Ruhe schlafen. Das Mopped steht direkt vor der Tür, unter den Arkaden. Der junge Nachtportier ist zwar nicht begeistert, darauf aufpassen zu sollen, aber meine Entscheidung ist gefallen….

 

Mit den folgenden Bildern wollen wir einen Eindruck fotografischer Art wiedergeben. Textlich halte ich mich etwas zurück. Unsere persönlichen Highlights waren das schon bekannte  Andalusien, die Stadt Valencia mit ihrem Flair zwischen Tradition und Moderne, die kleine Festungsstadt Biar und Cadaques an der Costa Brava. Daneben gab es auch lange Stecken, von denen wir wenig begeistert oder sogar enttäuscht waren. Ein echter Schock ist das Auftauchen der Hochhäuser von Benidorm, wenn man gerade aus fast menschenleerer Natur auftaucht. Begeistert hat uns dann wieder das Languedoc auf französischer Seite mit der Stadt Carcassonne und seiner Umgebung.

 

In den Ausläufern der Siera Nevada
In den Ausläufern der Siera Nevada
Am Cabo de Gata
Am Cabo de Gata
Lucainena de las Torres
Lucainena de las Torres
Kleine Sträßchen, fast ohne Verkehr gibt es im Hinterland genug
Kleine Sträßchen, fast ohne Verkehr gibt es im Hinterland genug
und kleine einsame Gehöfte
und kleine einsame Gehöfte

Valencia

hat uns begeistert. Moderne Architektur im starken Gegensatz zu klassischen Bauten in der Innenstadt. Valencia ist bei uns auf die Liste der Orte gekommen, denen wir uns einmal besonders widmen möchten, so gut hat es uns gefallen.

Und weiter geht es durchs Hinterland

Valderrobres
Valderrobres
Cadaques an der Costa Brava
Cadaques an der Costa Brava
Olot, letzter Stopp in Spanien
Olot, letzter Stopp in Spanien
zurück in Frankreich an den Ufern des Aude
zurück in Frankreich an den Ufern des Aude
Carcassonne
Carcassonne
eines der kleinen schönen Örtchen im Languedoc
eines der kleinen schönen Örtchen im Languedoc
Auf den einsamen Höhen der Cevennen
Auf den einsamen Höhen der Cevennen
Cevennen
Cevennen